DBU-Projekt

In dem Verbundprojekt „Entwicklung und modellhafte Anwendung eines digitalen Dokumentationssystems zur Erfassung von Umweltschäden als Teil eines umfassenden Pflege- und Vorsorgesystems an der Passauer Domkirche (Bayern)“ [1], gefördert 2003 bis 2005 durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt,  wurden erste Ansätze zur raumbezogenen Ablage von Dokumenten über bauliches Kulturerbe und Konzepte für eine intuitive Bedienung entwickelt.

DFG MonArch-Projekt

In dem Projekt „MonArch – Erschließung der Quellen von Monumentalbauten und Bereitstellung der Daten in einem webbasierten verteilten Archivsystem mit raumbezogener Abfragemöglichkeit“ [2], gefördert 2007 bis 2013 durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, wurde die systematische strukturierte Darstellung der Bauwerksgeometrie als räumliches Ablagesystem mit der semantischen Beschreibung der gespeicherten Informationen mittels Vokabularen gekoppelt und für die Erfassung und Digitalisierung der Archive der beiden Nürnberger Großkirchen St. Lorenz und St. Sebald eingesetzt und erprobt werden.

NGK-Projekt

Das Projekt „Die Nürnberger Großkirchen – Best Practice für die digitale Erfassung komplexer Baudenkmale“ [3], gefördert 2018 bis 2021 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), widmet sich u.a. der Weiterentwicklung des MonArch Datenmodells, um eine objektorientierte Repräsentation des Bauwerks und eine kontext-abhängige Darstellung seiner Geometrie zu ermöglichen.  Die Definition eines Vokabulars zur semantischen Beschreibung von Bauwerksteilen und –strukturen und Entwicklung eines SPARQL Endpoints eröffnet die Möglichkeit zur Verknüpfung des Datenbestands mit anderen Informationsquellen im Sinne der Linked Open Data Initiative.

BABEDO

Im Rahmen des Projekts „BABEDO – Digitale Baubestandsdokumentation“ [4], gefördert von 2017 bis 2020 im Förderprogramm IuK Informations- und Kommunikationstechnik des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, wurde u.a. die Möglichkeit geschaffen, 3D Gebäudemodelle gemäß Building Information Modeling (BIM)  über die IFC-Schnittstellle [5] direkt in die MonArch Datenbank zu importieren. Somit sind Anfragen an das 3D Modell und Verknüpfungen von Bauwerksteilen mit beliebiger Granularität möglich.