Triftsperre – Der Geistertunnel und Spuk am Flussufer

Nächtliche Begegnungen mit Geistererscheinungen: Der Triftsperre werden schon seit Jahrhunderten Spuk-Aktivitäten zugesprochen. Doch was hat es mit den paranormalen Phänomenen und Legenden wirklich auf sich? Eine Passauer Archäologin und ihr Team haben den Tunnel untersucht.

Der Pfad an der idyllischen Ilz entlang führt in ein Waldstück hinein. Der kurze Spaziergang erfolgt flussaufwärts auf waldigem Untergrund. Die Sinnlichkeit regiert. Der Duft der umgebenden Nadelbäume ist unvergleichlich. Eine erfrischende und würzige Note zugleich. Ein Blick auf das Ufer: Das Sonnenlicht wird vom dunklen Wasser reflektiert. Nicht nur die Vögel zwitschern, auch die Insekten summen. Eine harmonische Atmosphäre mitten in der Natur. Am Knotenpunkt der Schleife angekommen, beginnt der eigentliche Rundweg – einmal rechts abbiegen. Ein alter und großer Tunnel erscheint. Trotz strahlendem Sonnenschein wirkt das Gemäuer düster und kalt. Ein Blick hinein lässt vollkommene Dunkelheit aufkommen. Erst ganz am Ende des Ganges erscheint ein kleiner Lichtstrahl. Ein Schritt in die rabenschwarze Tiefe des Tunnels: Mit jedem weiteren Schritt wird es lichtloser. Die Umrisse der eigenen Hände sind nur noch zu erahnen. In der Mitte des Tunnels zieht eine spürbare Kälte an den Beinen hoch. Direkt neben dem Gang befindet sich ein kleines Gewässer – ein murmelnder Bach. Ein leises Rauschen des Wassers lässt sich wahrnehmen. Es hört sich an wie Menschenstimmen. 

Das Rauschen wird dabei immer lauter und die Atmosphäre gespenstischer.

WAS IST DIE TRIFTSPERRE EIGENTLICH?

Die Triftsperre ist ein Bauwerk, das sich im Passauer Ortsteil Hals direkt an der Ilz befindet. Genau genommen handelt es sich um einen Holzsteg über dem Fluss. Nach Festsetzung der ersten Triftordnung 1788, wurden gefällte Bäume über die Ilz transportiert. Zu dieser Zeit dauerte die Trift auf der Ilz vom Bayerischen Wald bis Passau beispielsweise noch rund sechs Wochen. Daher wurde vier Jahre lang (von 1827-1831) der 115,5 Meter lange Triftsperr-Tunnel gebaut – mit einer Höhe von 2,3 Meter und einer Breite von 3,2 Meter. Von Arbeitern wurde der Wasserwegtunnel, durch den man nun das Triftwasser leiten kann, händisch in den harten Reschensteiner Fels gehauen. Darüber hinaus verkürzte der Tunnel den längeren Weg durch die Halser Flussschlinge. Dadurch konnten die Baumstämme die Mühlen, die sich in den Kurven befanden, nicht mehr beschädigen. Letztlich konnten so jährlich bis zu 100.000 Raummeter Holz befördert werden. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges kam die Trift zum Erliegen. 

Heute verbindet ein langer Holzsteg den Triftsperr-Tunnel mit dem Gasthof und der Pension „Zur Triftsperre”. 

DIE LEGENDEN

In dem über 100 Meter langen Tunnel soll es angeblich spuken – einige Legenden unterstützen die Spukgeschichten. So soll es bei dem Bau des Tunnels immer wieder zu tödlichen Unfällen gekommen sein. Der Arbeiter Max Uttenthaler soll abgestürzt und ums Leben gekommen sein. 

Eine weitere Legende besagt, dass bei einem Stammtisch eines nahe gelegenen Wirtshauses das Thema Spuk angesprochen wurde. Der Pfarrer bestritt diese Aussagen jedoch und begab sich allein um Mitternacht in den Tunnel. Am nächsten Morgen wurde er gefunden und sei angeblich dem Wahnsinn verfallen. In der Grotte soll man angeblich die Qualen des Pfarrers spüren können, die er bei seinem Aufenthalt durchlebte, als ihn sein Verstand verließ. 

Außerdem gibt es eine Sage über die 18-jährige ledige Hausgehilfin Hildegard Baumann. Sie erreichte am Abend des 31. März 1944 den Passauer Hauptbahnhof. Hildegard wollte ein paar Tage bei Bekannten im Stadtteil Hals verbringen. Laut Ermittlungsakten der Staatsanwaltschaft Passau soll sie an dem Abend in Begleitung eines Mannes gewesen sein. Bei der Grafenleite oberhalb der Ilz soll es laut zwei Zeugen zu Auseinandersetzungen zwischen den beiden gekommen sein. Die männliche Gestalt packte die Frau und schlug ihren Kopf gegen das Eiserne der Ilz und ertränkte sie im Fluss. Der Täter konnte nie identifiziert werden. Am ehemaligen Tatort erinnert heute noch eine kleine Tafel an die grauenvolle Tat. 

Eine andere Legende besagt, dass eine Frau während des Zweiten Weltkrieges in dem Tunnel vergewaltigt und umgebracht wurde. Seitdem soll ihr Geist in dem Tunnel hausen.

Auch in der nahe gelegenen Burgruine in Hals soll es spuken. Dort soll eine weiße Frau umgehen. Vor neun Jahren wurde im Spukforum für paranormale Phänomene „Spuk und Jenseitskontakte” darüber diskutiert. Medusa könne sich das mit dem Spuk gut vorstellen: „[D]as Gemäuer sieht nicht gerade vertrauenerweckend aus”.

DIE SPUKNACHTMAMA

Dr. Lucia Moiné ist 42 Jahre alt und lebt mit ihren drei Kindern in Passau. In Regensburg hat sie Vor- und Frühgeschichte sowie klassische Archäologie studiert. Nach ihrem Studium hat sie sich selbstständig gemacht, da es sehr schwierig war, einen Job in ihrer Branche zu finden. Zunächst war Lucia als Hochzeitsplanerin tätig, bevor sie auf die dunkle Seite gewechselt ist. Nun bietet sie die Spuknächte sowohl in Schlössern als auch alten Burgruinen an, die sich in Passau und Umgebung befinden. „Das sind geführte Geisterjagden für Erwachsene und auch Hexenevents à la Harry Potter”, erklärt sie. In Schottland kam sie auf diese Idee. „Ich bin großer Schottland-Fan und bin früher sehr oft dorthin gereist. Bei einer meiner Reisen bin ich in Edinburgh gewesen und habe dort eine Spuk-Tour mitgemacht”, erzählt Lucia. Daraufhin hat sich herausgestellt, dass eine Archäologin sowie Kollegin von ihr etwas ausgegraben hat und seitdem die Geistertouren ebenda anbietet. „Da dachte ich mir, oh gute Idee, wir haben ja auch Spuk-Orte in Deutschland. Vielleicht probiere ich das auch mal”, verrät sie freudestrahlend. Jetzt ist sie als die „Spuknachtmama“ bekannt. Gegenwärtig besteht damit die Möglichkeit, eine aufregende sowie schauerliche Nacht in alten Gemäuern zu verbringen. Darüber hinaus sind Lucia und ihr Team auf den verschiedenen sozialen Netzwerken vertreten und halten ihre Fans auf dem Laufenden. Mehr dazu hier:

Interview mit Dr. Lucia Moiné

DIE SPUKNÄCHTE

Das Büro von Dr. Lucia Moiné und ihrem Team befindet sich in Passau. Die Spuktouren werden meist an Orten, die sich in Bayern, Österreich sowie Thüringen befinden, angeboten:

·       Burg Falkenstein

·       Burg Hilgartsberg

·       Burgruine Schaunberg

·       Schloss Fürsteneck

·       Schloss Ortenburg

·       Sanatorium Sommerstein &  Bergwerk 

Für Kinder sind die Spuknächte nicht geeignet. Somit richten sich die Events vornehmlich an Erwachsene. Die Teilnahme ist frühestens ab 16 Jahren, weil während der Touren schaurige Ereignisse auftreten können. 

„Die Erlebnisse unserer letzten Spuknacht lassen uns übrigens bis heute nicht los! Es war einmalig”

Christoph

Da es sich um eine echte Untersuchung paranormaler Phänomene handelt – ohne Inszenierungen und Tricks – kann es keine Garantie dafür geben, dass sich tatsächlich geheimnisvolle und unerklärliche Erscheinungen ereignen.

Die Geistertouren beginnen mit einem kleinen Begrüßungscocktail und der Vorstellung des Teams. Im Anschluss wird das Menü, das aus drei Gängen besteht, serviert. Während dem Essen erhalten alle Teilnehmer Informationen zur Geschichte, den Spukphänomenen und vor allem über die Geräte, die sie selbst während der Tour benutzen dürfen. Nach dem Essen geht es in kleinen Gruppen endlich los – zur Geisterjagd. Vom Keller bis zum Dach wird jeder Winkel bis ins letzte Detail durchsucht. Dabei bieten die Tourguides sowohl eine Mischung aus Insiderwissen, faszinierenden persönlichen Erlebnissen als auch unheimlichen Legenden. Gegen Mitternacht werden alle Erfahrungen und Erlebnisse in einer Nachbesprechung geteilt. Abschließend bekommt jeder sein eigenes „Geisterjägerzertifikat“. 

Weitere Informationen sind auf der Webseite zu finden: www.spuknacht.com

DIE GEISTERUNTERSUCHUNG

Auf der Suche nach natürlichen Erklärungen für paranormale Phänomene wird Lucia von sieben weiteren Personen, darunter drei Frauen und vier Männer, begleitet. Untersucht wird ein Gebäude, das seit den 2000er Jahren leer steht und dem Verfall preisgegeben wurde. Eine schaurige Atmosphäre kommt noch vor Betreten des Untersuchungsortes auf. Es ist kurz vor halb 10. Eine riesige Wolkendecke überdeckt das letzte Stück Helligkeit. Ein Gewitter zieht auf. Jeder greift zu seiner Taschenlampe und macht sich auf den Weg. Zwei Personen begeben sich in das Gebäude. Donner. Eine weitere Person setzt einen Fuß hinein. Regentropfen fallen vom zugezogenen Himmel herunter. Es blitzt.

Mittlerweile befindet sich jeder im Erdgeschoss und macht einen kurzen Rundgang. Alleine oder zu zweit werden die Räume jeweils erkundet, während es draußen in Strömen regnet. Gesprayte Graffitis lassen sich mit dem einzigen Licht der Taschenlampe nahezu überall an den Wänden und auf dem Boden finden – genauso wie zerbrochene Glasscheiben. Auf einigen Stufen des Treppenaufgangs, der im hinteren Teil des Gebäudes in den ersten Stock führt, liegt heruntergerissene Tapete. Insgesamt hebt sich das obere Stockwerk insbesondere durch den grünen Teppichboden, der nahezu überall verlegt ist, ab. „Hier geht’s ab zum Spaß“ verziert eine gesprayte Botschaft die Tapete an der Wand. Stücke von zerstörtem Beton und Teile herausgerissener Innendämmung sind auf dem Boden verteilt. Auf einer anderen Treppe, die sich im vorderen Teil befindet, geht es erneut ins Erdgeschoss. „Es gibt noch einen Keller, der vor zwei Jahren als Partykeller von Jugendlichen benutzt wurde“, erzählt einer der Männer. Die Tür steht bereits offen. Ein schmaler Treppengang führt an Betonwänden hinunter. Die Kälte ist förmlich spürbar. Doch unten angekommen ist nichts Besonderes vorzufinden. Der kleine Raum erscheint zum Rest des Gebäudes ziemlich unbenutzt. Sieht so ein optimaler Tummelplatz für Geistererscheinungen aus? 

Zurück im Erdgeschoss versammeln sich alle in einem Zimmer, das günstig für eine paranormale Untersuchung und damit für die Befragung erscheint. Die Ausrüstung wird ausgepackt. Paranormale Vorfälle äußern sich in den meisten Fällen in Form von elektromagnetischen Feldern oder Audiosignalen, die für das menschliche Ohr jedoch nicht wahrnehmbar sind. So werden verschiedene Messgeräte, wie ein Näherungssensor, zwei Leuchtleisten, ein Parascope, der statische Felder misst, sowie ein Aufnahmegerät auf dem Boden ausgelegt. Auf einem Fensterbrett wird folgendes platziert: eine Taschenlampe, eine Videokamera mit Nachtsichtmodus und ein Teddybär, der auf Berührungen und Temperaturschwankungen reagiert, indem er grün aufleuchtet. „Wer bist du denn, kannst du uns deinen Namen verraten?“, fragt Lucia in die Dunkelheit hinein. Die Taschenlampen wurden bereits ausgeschaltet. Die Augen versuchen sich an die Finsternis zu gewöhnen. Zu hören sind lediglich Regentropfen, die vor beiden zerbrochenen Fenstern hinunterfallen. Lucia verweist den Geist darauf, dass er auf den Audiorecorder, der in der Mitte liegt, sprechen soll und die Leuchtleiste oder ein anderes Gerät betätigen kann. Doch keine Antwort. „Wie ist dein Name?“, wiederholt Lucia ihre Frage. Die Leuchtleiste leuchtet auf. Sie bedankt sich. „Das hast du gut gemacht.“ Die Stille wird durch ein lautes Poltern unterbrochen. „Was ist das?“, fragt Lucia die anderen. Es scheint, als wäre etwas umgefallen. Sekunden später sind Bewegungen in den Scherben am Fenster zu hören. Aufatmen. Es ist nur eine kleine Maus. Als Nächstes demonstriert Lucia, wie der Näherungssensor funktioniert. Sie stellt sich direkt neben ihn und er piept laut auf. Ein Gerät zeigt Ausschläge an. Die Taschenlampe leuchtet. Und plötzlich laute Schritte im oberen Stockwerk. „Ich schau mal rauf“, sagt Lucia entschlossen. Gemeinsam mit ihr ist die Hälfte der Gruppe in den ersten Stock gegangen. Allerdings wird zunächst nichts (oder vielleicht sogar niemand?) gefunden. Ein lautes Klopfen ertönt. Doch die genaue Richtung kann nicht ausfindig gemacht werden. Schließlich wird ein Audioaufnahmegerät für den Fall, dass erneut Schritte oder andere Geräusche wahrgenommen werden können, liegengelassen. Zurück im Untersuchungszimmer geht die Taschenlampe an. „Hallo, kannst du bitte nochmal Klopfen für uns?“, bittet Lucia die Präsenz. Nichts. Sie wiederholt die Frage, aber keine Antwort. Das Licht der Taschenlampe schaltet sich aus. Kein Klopfen – zumindest nicht vom Geist. Jetzt klopft Lucia gegen die Wand. Die Taschenlampe leuchtet. Wieder klopft Lucia. Die schaurige Atmosphäre wird durch herumfliegende Glühwürmchen etwas aufgelockert. Der Name Ben erscheint in der Ghostbox, einer „Geister-App“, die eine der Frauen auf dem Handy geöffnet hat und einen wortwörtlich mit Geistern reden lässt. „Heißt du Ben? Ist Ben dein Name?“, fragt sie. Doch die Taschenlampe geht aus und einer der Männer hört ein Klopfen aus dem hinteren Teil des Gebäudes.

Die Geister-App

Damit wird der Raum gewechselt und die Geräte werden in einem der hinteren Zimmer aufgestellt. Die Taschenlampe reagiert auch hier auf die Fragen. Das Licht geht an und aus. Und wieder sind Schritte zu hören. „Hallo?“, ruft Lucia im Flur vor der Treppe stehend ins obere Stockwerk hinauf. Die Taschenlampe leuchtet. „Hörst du uns?“, sagt sie und lässt das metallische Treppengeländer leicht erklingen. Draußen zirpen Grillen.

„Wenn ich aktiv frage, dann kommt nie was. Das ist so: Oh ertappt, jetzt muss ich leise sein. Und zwischendrin hört man dann wieder was“, stellt Lucia fest. Die Taschenlampe geht aus. Das hämmernde Geräusch eines vorbeifahrenden Zuges füllt den Raum. Ebenso ertönt laute, schallende Musik – als würde zusätzlich noch ein Auto vorbeifahren. Lucia und die drei Frauen laufen nach draußen, um nachzusehen. Aber ein Auto finden sie nicht vor. Auch die Musik ist nicht mehr zu hören. Auf dem Weg zurück zum Gebäude wird das Auto wieder wahrgenommen. „Es kann ja sein, dass da unten welche parken und zu Fuß rauf gehen. Das machen die doch meistens, damit sie nicht erwischt werden“, bemerkt Lucia. Die Rede ist dabei von Jugendlichen, die in dem Gebäude meist eine Party feiern oder gefährliche Mutproben machen. Als die Gruppe wieder vollzählig ist, wird – auf Wunsch eines Mannes – das zuallererst untersuchte Zimmer betreten. Dieses Mal geschieht aber nichts. Es war keine Geisteraktivität mehr spürbar. Es scheint, als wären die Präsenzen direkt nachdem, vermutlich Jugendliche, in der Nähe aufgetaucht sind, verschwunden. Die Geister wurden offenbar verschreckt.

Zum Abschluss wird noch der erste Stock unter die Lupe genommen. In einem Zimmer legt Lucia zwei Leuchtleisten und einen Bewegungsmelder aus. Eine Videokamera mit Nachtsichtmodus wird auf einem Stein, der bereits im Raum lag, platziert. Sie betätigt den Schalter ihres Aufnahmegeräts, legt ihn neben die anderen Geräte und startet die Befragung mit den Worten: „Hast du vorhin die Schritte verursacht?“ Doch es geschieht nichts. Auch nach weiteren Fragen – kein Leuchten und keine Bewegung. Lucia demonstriert mit einem Tritt auf die Leuchtleiste, wie diese betätigt werden muss. „Kannst du dich bitte irgendwie bemerkbar machen?“, fragt sie in die Leere des Raumes. Vergebungslos. Daher ziehen sie in das nächste Zimmer, das sich gegenüber befindet. Derselbe Ablauf und wieder nichts. „Unten war mehr los“, sagt Lucia. Generell wirkt der obere Bereich des Gebäudes ruhiger. „Ich finde, es fühlt sich auch ganz friedlich an.“ Es ist nichts Aufregendes. Kein mulmiges Gefühl. Nachdem die Ausrüstung nochmal eingepackt wurde, geht es zurück zum Ausgangsort – dem Erdgeschoss. Mittlerweile ist es kurz nach halb 12. Eine Gruppe entscheidet sich dazu, weiterhin vor Ort zu bleiben. Die andere, darunter Lucia, macht sich auf den Heimweg. Der Abschied verläuft sehr herzlich. Hier eine Umarmung und dort eine Umarmung. Es wird viel gelacht. Die düstere Stimmung hat sich schon lange aufgelöst und jeder ist aus einer kurzfristigen, unsichtbaren Welt wieder in die „wahre Realität“ zurückgekehrt.

UNTERSUCHUNG AN DER TRIFTSPERRE

Den Tunnel und die Umgebung haben bereits andere Geisterjäger-Teams beobachtet und Schritte sowie Stimmen wahrnehmen können. Das Büro von Dr. Lucia Moiné und ihrem Team befindet sich direkt in der Nähe der Triftsperre. Aus diesem Grund sind sie dem Spuk selbst nachgegangen und haben eines Abends den Triftsperr-Tunnel untersucht. Mit ihren Messgeräten bewaffnet, begeben sie sich in der Dunkelheit in den Tunnel. Nur mit ihren Taschenlampen bringen sie Licht in die vollkommene Finsternis. Nachdem die Geräte auf dem Boden ausgelegt wurden, erklären sie den Geistern, wie diese funktionieren. Alle Geräte reagieren auf Erschütterungen. Lucia demonstriert es, indem sie sehr fest auf eine der Leuchtleisten tritt. Auf diese Weise sollen die Erscheinungen mit ihnen kommunizieren.

Während der Befragung gingen die Lampen immer wieder an. Es wurde deutlich, dass sie mit einem Mann kommunizieren, der vor Kurzem dort gestorben ist. Dabei handele es sich um einen Selbstmord. Aus Pietätsgründen könne allerdings nicht mehr von der Untersuchung mit Ton gezeigt werden. Dennoch auffällig: Die Lichtleisten reagieren wiederholt auf die Fragen von Lucia. Am Ende der Prüfung erklärt sie, dass die Antworten eindeutig in eine Richtung deuten. Jedoch hatten sie nicht erwartet, was dabei herausgekommen ist. Das Ergebnis stand nicht mit den Sagen in Verbindung, sondern vielmehr mit aktuellen Ereignissen. Mehr darf an dieser Stelle nicht erwähnt werden. 

Untersuchung im Triftsperr-Tunnel mit Dr. Lucia Moiné und ihrem Team

Das komplette Video der Befragung gibt es auf YouTube: www.youtube.com/watch?v=khwCpeQpqFM

ALLES NUR ERFUNDEN ODER IST WIRKLICH ETWAS DRAN?

An dieser Stelle scheiden sich die Geister. Sind die Erscheinungen sowie Geschichten alle nur erfunden und damit pure Einbildung oder steckt doch ein Fünkchen Wahrheit dahinter?

Dr. Lucia Moiné ist sich selbst nicht sicher und die Menschen aus Passau haben unterschiedliche Meinungen: 

Dr. Lucia Moiné
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