Bauch, Beine, Po und was man sonst noch machen kann

Leistung war schon in der Steinzeit von großer Bedeutung. Denn wenn der Jäger nicht fit war, konnte er die Familie nicht versorgen.  Später war Fitness eine Voraussetzung für ein erfolgreiches Militär. Während sich John Locke im 15. Jahrhundert für einen Zusammenhang zwischen körperlicher Fitness und Intellekt aussprach, wurde während der Industrialisierung bewiesen, dass ein Mangel an Bewegung zu bestimmten Krankheiten wie Fettleibigkeit führen kann.

Während vor 10 Jahren Facebook die einzige Social-Media-Plattform war, wurden bis heute etliche weitere soziale Medien gegründet und haben sich etabliert. Auch wenn es „damals“ schon mediale Vorbilder gab – heute wird der Online-Rezipient schon fast mit Bildern, Videos und Co. bombardiert, wenn er einen Blick in die sozialen Medien wirft. Der Einfluss dieser steht somit außer Frage. Es legt sich aber nicht jeder unter’s Messer, um sein Äußerliches zu verändern, denn es gibt auch andere Möglichkeiten.

Bildbearbeitung

Seine Bilder zu bearbeiten, bevor man sie auf Instagram & Co. postet, ist die wohl einfachste Möglichkeit, sein Erscheinungsbild zu verändern. Es ist noch nicht all zu lange her, dass Bildbearbeitungsprogramme hauptsächlich von Professionals in Werbe- oder Fotoagenturen verwendet wurden. Mit dem Aufkommen von Smartphones und der Entwicklung von mobilen Applikationen konnten auch Fotografie-Laien nicht nur qualitativ hochwertige Bilder machen, sondern diese auch angemessen bearbeiten. Das zeigt auch eine Umfrage zu beliebten Apps: 36 Prozent der 18- bis 64-jährigen nutzen regelmäßig Bildbearbeitungs-Apps! Und auch ein Blick auf Instagram zeigt: Der Großteil der Bilder wurde vor dem Posten bearbeitet oder mit einem Filter versehen.

Laut einer Umfrage aus dem Jahr 2010 würden sich 50 Prozent eine Kennzeichnung „verschönerter“ Bilder in Zeitschriften und Werbeplakaten wünschen!

Besonders ausgeprägt ist die Verwendung von Bildbearbeitung in Ostasien. Mehr dazu gibt es hier.

Fitness-Apps

In der modernen Fitnessbewegung hat neben Fitness auch die gesunde Ernährung einen hohen Stellenwert. Denn diese beiden Komponenten sind die Basis für einen gesundes und gutes Leben. Wer einen gesunden Lebensstil verfolgt, verändert seinen Körper nicht nur äußerlich, sondern kann auch innere Balance finden.

Die Zeit für Fitness zu finden, fällt vielen jedoch schwer. In einer 40-Stunden-Woche Familie, Freunde und Freizeit unterzubringen ist eine Herausforderung. Die lässt sich durch Fitness-Apps einfacher meistern! Denn eine App ist immer dabei, es ist kein Weg in ein überfülltes Fitnessstudio nötig und es besteht keine Gefahr von wertenden Blicken. Sein 7-Minuten-Workout kann man entspannt im Wohnzimmer machen, geleitet und unterstützt von einer App.

Übrigens: Seit 2014 hat sich die Nutzung von Gesundheits- und Fitness-Apps vervierfacht!

Diät-Apps/Kalorientracker

Gewichtsverlust ist mit den verschiedensten Diäten möglich. Von intermittierendem Fasten bis Low Carb ist für jeden Geschmack etwas dabei. Da das Digitale vor allem bei den jüngeren Generationen (unter 40) den Alltag prägt, gibt es mittlerweile eine scheinbar endlose Liste an Rezept- und Diät-Apps. Viele verwenden auch Tracking-Apps, um ihre aufgenommene Kalorien zu zählen. Eine App bietet Beständigkeit und nach einiger Zeit wird das Eintragen von sportlichen Aktivitäten und Lebensmitteln zur Routine. Ergebnisse werden nicht nur auf dem Display, sondern hoffentlich auch am Körper sichtbar.

„Mehr bewegen“ und „gesünder ernähren“ zählt zu den Top 5 Vorsätzen für’s neue Jahr. Am Jahresende können aber gerade mal neun Prozent von sich behaupten, ihre Ziele erreicht zu haben.

Bei der Durchführung von körperlicher Veränderung hat jeder Einzelne Handlungsfreiheit. Für Theresa kam Bildbearbeitung zum Beispiel nicht infrage: „Mit Bildbearbeitung kann man schon viele Sachen machen. Aber ich will mir ja auch im Spiegel gefallen. Und ich will, dass man mich auch ohne Filter auf der Straße erkennt“.

Auch mit sportlicher Betätigung und Ernährung können dauerhafte Ergebnisse erzielt werden. Jedoch sind hier die Möglichkeiten begrenzt: Denn die tägliche Jogging-Runde macht die Lippen nicht voller und durch Salat wird die Nase nicht gerade. Wer also Veränderungen dieser Art vollbracht haben möchte, kommt um einen ästhetischen Eingriff nicht herum.

Bildquellen: pixabay.com

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